Es gibt so ein paar Bekanntschaften, die man eigentlich nie machen möchte. Eine dieser Bekanntschaften machte ich im letzten Jahr. Meine im Hausflur überwinterten Pflanzen litten unter einem fürchterlichen Läusebefall.
Ganz bekam ich das Problem nicht in den Griff, was wohl auch daran lag, dass ich die chemische Keule verweigerte, ebenso wie erprobte Hausmittel, die mir alles andere als sanft und biologisch erschienen. Erst ab Mai, als ich die Pflanzen wieder in den Garten brachte, löste sich das Problem und die Läuse verschwanden.
Sie verschwanden jedoch nur vorübergehend, wie ich nun feststellen muss.
Immerhin kann ich in diesem Jahr alles gelassener sehen, denn ich kenn die Situation schon aus dem letzten Jahr: Alle befallenen Pflanzen haben überlebt. Ganz werde ich die alten Bekannten anscheinend im Winter nicht los. Es bleiben nur ein paar vorsichtige Duschen, das Abwischen der Läuse, viel Liebe und Pflege der Pflanzen - und im Sommer werde ich sie umtopfen und die Erde auswechseln. Vielleicht bleiben dann ja meine Pflanzen und ich endlich unter uns.
Montag, 30. Januar 2012
Donnerstag, 26. Januar 2012
Der Garten entscheidet, wann Frühling ist!
Sind Narzissen auf dem Küchentisch im Januar schon angebracht? Sind die Gefühle im Februar schon Frühlingsgefühle? Darf man den Winter auf die Zeit zwischen Advent und Mitte Januar verkürzen, um danach von Januar bis Mai den Frühling auszurufen?
Ich sage: Ja! Klaro, darf man, Frühling ist nämlich super. Und ganz ehrlich, mein Garten sieht das so wie ich. Nicht nur, dass noch ein Rest des Sommers in ihm weiterlebt (etwa in Form der unermüdlich blühenden Ringelblumen), sondern nun beginnen auch die Krokusse gleichzeitig mit den Schneeglöckchen dicke Knospen zu bilden.
"Herrje, wo wird das hinführen?" fragen nun besorgten Ordnungsliebhaber, welche die Jahreszeiten geordnet und gleichmäßig drei Monate lang haben wollen. Denn nur 6 Wochen Winter und dafür 16 Wochen Frühling, wie soll das gehen?
Da bin ich natürlich auch überfragt. Wenn im Januar die Krokusse blühen - was ist dann im März?
Ich habe keinen blassen Schimmer. Wir werden uns einfach überraschen lassen müssen. Und uns bis fahin riesig über die Krokusblüten und Schneeglöckchen im Januar freuen! Der Frühling beginnt!
Ich sage: Ja! Klaro, darf man, Frühling ist nämlich super. Und ganz ehrlich, mein Garten sieht das so wie ich. Nicht nur, dass noch ein Rest des Sommers in ihm weiterlebt (etwa in Form der unermüdlich blühenden Ringelblumen), sondern nun beginnen auch die Krokusse gleichzeitig mit den Schneeglöckchen dicke Knospen zu bilden.
"Herrje, wo wird das hinführen?" fragen nun besorgten Ordnungsliebhaber, welche die Jahreszeiten geordnet und gleichmäßig drei Monate lang haben wollen. Denn nur 6 Wochen Winter und dafür 16 Wochen Frühling, wie soll das gehen?
Da bin ich natürlich auch überfragt. Wenn im Januar die Krokusse blühen - was ist dann im März?
Ich habe keinen blassen Schimmer. Wir werden uns einfach überraschen lassen müssen. Und uns bis fahin riesig über die Krokusblüten und Schneeglöckchen im Januar freuen! Der Frühling beginnt!
Sonntag, 22. Januar 2012
Aussaat der Chilis
Die Zeit ist reif für erste gärtnerische Großtaten (zumindest gefühlt eine Großtat): Die Aussaat der Chilis! Vorsicht ist noch geboten für alle ungeduldigen Gärtner, die kein frostfreies Gewächshaus oder einen kühlen sehr hellen und sonnigen Platz besitzen: sie sollten sich noch ein wenig gedulden. Denn sonst erhält man keine kräftigen Chilipflänzchen, sondern blasse, kraftlose, lange Triebe und muss im Februar nochmal neu starten. In diesem Fall ist also des Gärtners größte Tugend, Geduld, von Vorteil.
Bei mir kommen die Samen in torffreie Anzuchterde. Die Töpfe mit der Erde werden dann mit Frischhaltefolie bedeckt, unten schütze ich sie mit Alufolie. So, sorgsam geschützt gegen zu starke Verdunstung, stelle ich die Anzuchtschalen auf meine Heizung. Während der ein- oder zwei Keimungstage sind die Lichtverhältnisse zweitrangig. Wichtig ist Wärme, denn Chilis sind echte Frostbeulen. Unter 20 °C denken sie überhaupt nicht an Keimung, und so richtig in Fahrt kommen sie erst ab 24°C. Sobald die Keimung abgeschlossen ist brauchen sie dann Licht, Licht und vor allem Licht.
Alljährlich erwähnenswert ist auch, dass Chilis äußerst launische Keimer sind. So mancher Gärtner berichtete schon von Keimschalen, in denen sich bis zu drei Wochen nichts tat -bis die Keimung quasi über Nacht erfolgte. Bei anderen keimen Chilis regelmäßig und innerhalb von zwei Tagen. Chilisamen sind also einfach eigensinnige kleine Dinger. Wenn man das weiß, gibt es keinen Grund zur Sorge!
Bei mir kommen die Samen in torffreie Anzuchterde. Die Töpfe mit der Erde werden dann mit Frischhaltefolie bedeckt, unten schütze ich sie mit Alufolie. So, sorgsam geschützt gegen zu starke Verdunstung, stelle ich die Anzuchtschalen auf meine Heizung. Während der ein- oder zwei Keimungstage sind die Lichtverhältnisse zweitrangig. Wichtig ist Wärme, denn Chilis sind echte Frostbeulen. Unter 20 °C denken sie überhaupt nicht an Keimung, und so richtig in Fahrt kommen sie erst ab 24°C. Sobald die Keimung abgeschlossen ist brauchen sie dann Licht, Licht und vor allem Licht.
Alljährlich erwähnenswert ist auch, dass Chilis äußerst launische Keimer sind. So mancher Gärtner berichtete schon von Keimschalen, in denen sich bis zu drei Wochen nichts tat -bis die Keimung quasi über Nacht erfolgte. Bei anderen keimen Chilis regelmäßig und innerhalb von zwei Tagen. Chilisamen sind also einfach eigensinnige kleine Dinger. Wenn man das weiß, gibt es keinen Grund zur Sorge!
Sonntag, 8. Januar 2012
Fast schon wie Frühling
Klar, man sieht dem Garten an, dass es nicht Sommer ist. Durch die milden Temperaturen wächst und blüht es aber so eifrig, wie sonst nur im Frühling!
Mein Liebling ist eine tapfere Ringelblume, die sich von den leichten Nachtfrösten kein bisschen stören ließ, und nun erneut beginnt zu blühen. Ringelblumen im Januar - unglaublich!
Die Krokusse spitzen auch schon emsig aus dem Rasen - sie können den Frühling auch nicht mehr erwarten!
Die Primeln, die ich letztes Jahr auf dem Wochenmarkt gekauft habe, haben in den letzten vier Wochen auch stark ausgetrieben. Knospen haben sie noch nicht - zum Glück, denn wer weiß, wann der Winter kommen wird!Schaut man sich den Garten komplett an, sieht man natürlich, dass es gerade Winter ist. Ein trübes graubraungrün dominiert - natürlich nur, solange man nicht die kleinen Schätze entdeckt, wie zum Beispiel die Ringelblumen, Krokusse und Primeln!
Mittwoch, 30. November 2011
Gut, dann sprechen wir wieder über's Kochen
Der schöne Mann hat sich beschwert, dass ich sooo lang nicht über kulinarische Themen geschrieben habe. "Ja!" jauchzte er, als ich vorschlug, ich könne ja aus gegebenem Anlass über die Zubereitung von Schwarzkohl berichten, "bitte! Schwarzkohl!" Also, meine Lieber, bitte sehr! Hier wieder etwas Kulinarisches für dich!
Wie ich schon berichtete, ist der Schwarzkohl primär in der italienischen Küche bekannt. Da er nicht in das Klischee der italienischen Tomaten-Mozzarella-Küche passt, ist er trotzdem in Deutschland bislang ein Geheimtip. Geschmacklich ist er sehr zurückhaltend, vergleicht man ihn mit dem Grünkohl oder Wirsing. In italienischen Rezepten wird er meist geschmort oder gebraten, ganz schlicht, mit Olivenöl, Schmalz oder Butter und natürlich Knoblauch. Schmort man ihn mit einem Schuss Rotwein, erhält er tatsächlich eine schwarze, glänzende Farbe.
Den Schwarzkohl auf den Fotos habe ich auch mit ein paar Zehen Knoblauch angebraten, abgelöscht, die Flüssigkeit verdampfen lassen und ihn dann mit Butter und Fleur de Sel abgeschmeckt. Wir waren ganz begeistert, dass Kohl, der so simpel zubereitet wird, so elegant und fein schmecken kann! Wie man sieht, war er eine Beilage auf unserem Speiseteller. Man kann derart zubereiteten Kohl jedoch auch bedenkenlos mit frischer Pasta vermischen oder auf Bruschetta servieren. Ein bisschen Parmesan drüber hobeln - und unendlich genießen
Wie ich schon berichtete, ist der Schwarzkohl primär in der italienischen Küche bekannt. Da er nicht in das Klischee der italienischen Tomaten-Mozzarella-Küche passt, ist er trotzdem in Deutschland bislang ein Geheimtip. Geschmacklich ist er sehr zurückhaltend, vergleicht man ihn mit dem Grünkohl oder Wirsing. In italienischen Rezepten wird er meist geschmort oder gebraten, ganz schlicht, mit Olivenöl, Schmalz oder Butter und natürlich Knoblauch. Schmort man ihn mit einem Schuss Rotwein, erhält er tatsächlich eine schwarze, glänzende Farbe.
Den Schwarzkohl auf den Fotos habe ich auch mit ein paar Zehen Knoblauch angebraten, abgelöscht, die Flüssigkeit verdampfen lassen und ihn dann mit Butter und Fleur de Sel abgeschmeckt. Wir waren ganz begeistert, dass Kohl, der so simpel zubereitet wird, so elegant und fein schmecken kann! Wie man sieht, war er eine Beilage auf unserem Speiseteller. Man kann derart zubereiteten Kohl jedoch auch bedenkenlos mit frischer Pasta vermischen oder auf Bruschetta servieren. Ein bisschen Parmesan drüber hobeln - und unendlich genießen
Labels:
Kohl,
Kulinarisches,
Schwarzkohl
Sonntag, 27. November 2011
bitte gehen Sie weiter, hier gibt's nichts zu sehen...

Nichts, garnichts, überhaupt nichts, gähnende Leere, absolut nix. Keine Deko, keine Kränze, keine Kerzen. Mein Garten schert sich nicht im geringsten um den Advent und Weihnachten. Auf den Advent pfeifen auch die Vögel, die Raupen, die Schnecken, die Igel, sogar das Eichhörnchen, das überall wieder Walnüsse vergraben hat, die bald keimen werden.
Hier gibts nur Gartengedöns. Kein Weihnachten. Keine Weihnachtsdeko. Sorry. Wem das Tränen in die Augen treibt, der darf aber mein Beitrag aus dem letzten Advent lesen.
Damit wär das erledigt. Was gibt es sonst zu tun? Vögelfüttern! Aussaat der Kaltkeimer! Gartenhäuschen aufräumen! Frühbeete bauen! Topinambur ausgraben! Und ja... okay... auf den Weihnachtsmarkt gehen und Glühwein trinken...
Mittwoch, 16. November 2011
Schwarzkohl, Spitzkohl, roter Grünkohl
Das letzte Gemüsige, das in meinem Garten sogar im November noch eine super Figur macht, ist der Kohl. Mein absoluter Liebling ist Schwarzkohl. Er wird im späten Frühjahr ausgesät und bildet blauschwarze, majestätische Palmen. Dieses Aussehen velieh ihm auch den Namen "Palmkohl" in Deutschland. In Supermärkten ist er leider fast nie zu finden, dabei ist der "cavolo nero" ein Klassiker der italienischen Küche!
Auf dem Foto von meinem chaotischen herbstlichen Gemüsebeet kann man erkennen, wie groß der Palmkohl wird!
Mein Spitzwirsing, dessen Köpfe überall im Garten wachsen, versorgte den Sommer über vor allem viele Schnecken, leider nicht mich. Zwei Köpfe blieben mir allerdings, die ich in weiser Voraussicht mit Schneckenringen geschützt hatte. Da Spitzwirsing Fröste nicht übersteht, muss er vor den ersten Nachtfrösten geerntet werden.
Besonders optisch ist roter Grünkohl eine Wucht. Er wächst bei mir überall im Garten und übersteht mit Vlies abgedeckt den ganzen Winter bei mir. So kann ich ihn von November bis in den März hinein ernten wenn ich will. Die rötliche Farbe von ihm verschwindet allerdings leider beim Kochen!
Auf dem Foto von meinem chaotischen herbstlichen Gemüsebeet kann man erkennen, wie groß der Palmkohl wird!
Mein Spitzwirsing, dessen Köpfe überall im Garten wachsen, versorgte den Sommer über vor allem viele Schnecken, leider nicht mich. Zwei Köpfe blieben mir allerdings, die ich in weiser Voraussicht mit Schneckenringen geschützt hatte. Da Spitzwirsing Fröste nicht übersteht, muss er vor den ersten Nachtfrösten geerntet werden.
Besonders optisch ist roter Grünkohl eine Wucht. Er wächst bei mir überall im Garten und übersteht mit Vlies abgedeckt den ganzen Winter bei mir. So kann ich ihn von November bis in den März hinein ernten wenn ich will. Die rötliche Farbe von ihm verschwindet allerdings leider beim Kochen!
Sonntag, 13. November 2011
Die letzten Tage der Bohne
Quell meiner größten Gartenfreude in diesem Sommer war ohne Zweifel die
herrliche, weiße Feuerbohne, die im Laufe der Monate meinen Zaun
berankte und unermüdlich Bohnen trug! Wie man auf dem Bild erkennt, ist sie darin nicht zu bremsen, auch wenn die Blätter langsam deutlich welken.
Die letzten Bohnen habe ich komplett ausreifen lassen, um Saatgut zu erhalten und das Bohnenspektakel im nächsten Jahr erneut erleben zu können! Die reifen Kerne der Bohne trockne ich nun in meiner Wohnung, dann verteile sie an den gärtnernden Teil meiner Freunde und Familie. Weißblühende Feuerbohnen für alle!!!
Die letzten Bohnen habe ich komplett ausreifen lassen, um Saatgut zu erhalten und das Bohnenspektakel im nächsten Jahr erneut erleben zu können! Die reifen Kerne der Bohne trockne ich nun in meiner Wohnung, dann verteile sie an den gärtnernden Teil meiner Freunde und Familie. Weißblühende Feuerbohnen für alle!!!
Mittwoch, 9. November 2011
...und jetzt noch fix die Zwiebeln!
Nun ist es allerhöchste Eisenbahn für Blumenzwiebeln, die noch in die Erde sollen! Denn bald ist
sie zu einer steinharten Fläche gefroren, an der sich der Gärtner
mühsam die Finger wundkratzt beim Versuch, seine Tulpenzwiebeln zu
versenken!
Wer noch keine Zwiebeln oder keine Zeit oder Lust hat sie in ihr Erdbettchen zu stecken, der kann das den ganzen Winter über nachholen. Sollte Frost die Erde versiegeln, kann man sich immer mit gekaufter Blumenerde behelfen und die Zwiebeln erstmal in Töpfe und Kübel setzen. Oder man hofft auf eine frostfreie Zeit im Februar, denn sogar dann ist es für Spätblüher wie manche Tulpenzwiebeln oder Zierlauch noch nicht zu spät!
Wer noch keine Zwiebeln oder keine Zeit oder Lust hat sie in ihr Erdbettchen zu stecken, der kann das den ganzen Winter über nachholen. Sollte Frost die Erde versiegeln, kann man sich immer mit gekaufter Blumenerde behelfen und die Zwiebeln erstmal in Töpfe und Kübel setzen. Oder man hofft auf eine frostfreie Zeit im Februar, denn sogar dann ist es für Spätblüher wie manche Tulpenzwiebeln oder Zierlauch noch nicht zu spät!
Labels:
Aussaat,
Blumenzwiebeln,
Frost,
Krokus,
Tulpen
Samstag, 5. November 2011
Vorbereitung ist alles!
Alljährlich reibe ich mir verwundert die Augen, wenn der erste Frost im November kommt. Es ist seltsam, aber immer wieder überrascht er mich und reißt ein paar frostempfindliche Pflanzen in den Tod. In diesem Jahr jedoch soll alles anders sein! Ich bin vorbereitet!
Ich habe mir eine Kiste genommen und alle frostempfindlichen Pflanzen vorsorglich hineingestellt. Kündigt sich der erste Frost an, kann ich sie bequem ins Haus tragen - kein Töpfchen wird vergessen und kein Pflänzchen wird sterben müssen. Vorbereitung ist alles!
Ich habe mir eine Kiste genommen und alle frostempfindlichen Pflanzen vorsorglich hineingestellt. Kündigt sich der erste Frost an, kann ich sie bequem ins Haus tragen - kein Töpfchen wird vergessen und kein Pflänzchen wird sterben müssen. Vorbereitung ist alles!
Labels:
Frost,
November,
Überwinterung
Mittwoch, 2. November 2011
Herbststimmung
In meinem kleinen Hinterhof herrscht gemütliche Herbststimmung. Das Wetter ist grau und neblig und ich war mal wieder kurz mit Gummistiefeln im Garten und hab begonnen ihn winterfest zu machen. Das Laub fällt und die letzten eifrigen Blüher setzen noch ein paar farbliche Akzente. Die Nachtkerze, meine Astern, die Kapuzinerkresse und natürlich die Schmuckkörbchen.
Das Laub der Mirabelle musste zusammengeharkt und auf den Staudenbeeten verteilt werden. Und der Rasen... ja, ich geb's zu, den hab ich heute das letzte Mal gemäht. Viel zu spät und nicht nachahmenswert, allerdings war es so lang, dass ich denke, er kommt mit einem verspäteten Schnitt besser durch den Winter, als wenn er zu lang ist. Das Problem hatte ich bereits im letzten Jahr: Alles war in Ordnung, bis der Schnee kam. Der drückte die Grashalme platt und unter ihnen, bedeckt von und Eis und Schnee, starb mein Rasen jämmerlich und ich musste im Frühling nachsäen.
In den nächsten Tagen will ich noch die Blumenzwiebeln setzen und das war's dann schon mit Gartenarbeit für diesen Herbst. Ich muss mich innerlich darauf vorbereiten, dass jetzt die Zeit kommt, in der ich meinen Garten primär aus meiner Wohnung durch das Fenster erlebe...
Das Laub der Mirabelle musste zusammengeharkt und auf den Staudenbeeten verteilt werden. Und der Rasen... ja, ich geb's zu, den hab ich heute das letzte Mal gemäht. Viel zu spät und nicht nachahmenswert, allerdings war es so lang, dass ich denke, er kommt mit einem verspäteten Schnitt besser durch den Winter, als wenn er zu lang ist. Das Problem hatte ich bereits im letzten Jahr: Alles war in Ordnung, bis der Schnee kam. Der drückte die Grashalme platt und unter ihnen, bedeckt von und Eis und Schnee, starb mein Rasen jämmerlich und ich musste im Frühling nachsäen.
In den nächsten Tagen will ich noch die Blumenzwiebeln setzen und das war's dann schon mit Gartenarbeit für diesen Herbst. Ich muss mich innerlich darauf vorbereiten, dass jetzt die Zeit kommt, in der ich meinen Garten primär aus meiner Wohnung durch das Fenster erlebe...
Labels:
Herbst,
Nachtkerze,
November,
Rasen
Dienstag, 11. Oktober 2011
Ja, ich habe die Wäsche abgehängt!
"Wie lange willst du die Wäsche denn eigentlich noch hängen lassen?" Stichelte neulich meine Schwester, "die ist doch langsam auch nicht mehr weiß und duftend, wenn sie da so lang hängt!"
Ja, ja, ja... keiner lässt Wäsche über einen Monat irgendwo hängen, auch nicht in seinem Blog außer dem chaotischen Gartenmädchen, dass den Kopf voller Zeugs hat. Aber ehrlich - ich schwöre es!- sie hing nur so lang im Blog. Die im Garten hab ich abends wieder abgenommen. Wirklich! Für alle die sich fragen, was ich sonst so, vom Wäsche abhängen abgesehen, stadtgartentechnisch gemacht habe, kommt nun hier eine Zusammenfassung des leider blogeintragfreien Septembers:
Ich habe Massen an Bohnen von meinem Prunkbohnen-Wildrosen-Zaun geerntet. Die Prunkbohne wächst und wächst und bis heute kann ich sie beernten!
Ich war in Berlin und habe für alle umweltbewussten Gartenmädchen und Gartenjungs fotografiert, wie humorbegabte Berliner mit Tetrapacks einen Beitrag für die Schöneberger Tierwelt leisten...
Ich fotografierte das Unkraut - äh, den Begleitwuchs- der in den meisten Städten wild wächst...
Ich erntete Sanddorn am Nord-Ostsee Kanal und machte daraus eine fabelhafte Marmelade und einen Likör...
Ich war natürlich auch im eigenen herbstlichen Garten fleißig...
Sehr fleißig sogar...
Ich machte ein paar Ausflüge auf's Land und freute mich über den farbenfrohen Bewuchs mancher Stoppelfelder...
Ich freute mich über den Herbst im Umland der Stadt...
...und dann war plötzlich der 11. Oktober. Wie schnell die Zeit vergeht!
Ja, ja, ja... keiner lässt Wäsche über einen Monat irgendwo hängen, auch nicht in seinem Blog außer dem chaotischen Gartenmädchen, dass den Kopf voller Zeugs hat. Aber ehrlich - ich schwöre es!- sie hing nur so lang im Blog. Die im Garten hab ich abends wieder abgenommen. Wirklich! Für alle die sich fragen, was ich sonst so, vom Wäsche abhängen abgesehen, stadtgartentechnisch gemacht habe, kommt nun hier eine Zusammenfassung des leider blogeintragfreien Septembers:
Ich habe Massen an Bohnen von meinem Prunkbohnen-Wildrosen-Zaun geerntet. Die Prunkbohne wächst und wächst und bis heute kann ich sie beernten!
Ich war in Berlin und habe für alle umweltbewussten Gartenmädchen und Gartenjungs fotografiert, wie humorbegabte Berliner mit Tetrapacks einen Beitrag für die Schöneberger Tierwelt leisten...
Ich fotografierte das Unkraut - äh, den Begleitwuchs- der in den meisten Städten wild wächst...
Ich erntete Sanddorn am Nord-Ostsee Kanal und machte daraus eine fabelhafte Marmelade und einen Likör...
Ich war natürlich auch im eigenen herbstlichen Garten fleißig...
Sehr fleißig sogar...
Ich machte ein paar Ausflüge auf's Land und freute mich über den farbenfrohen Bewuchs mancher Stoppelfelder...
Ich freute mich über den Herbst im Umland der Stadt...
...und dann war plötzlich der 11. Oktober. Wie schnell die Zeit vergeht!
Abonnieren
Posts (Atom)
