Mittwoch, 1. September 2010

Gärtnern und Essen


Sollte ich eines Tages auf mein Leben zurückblicken und mich fragen, womit ich es am liebsten verbrachte, so werde ich vielleicht antworten müssen: Gärtnern und Essen.

Glücklicherweise habe ich einen Garten. Das Gute an ihm ist, dass er beides auf vorzügliche Weise verbindet und für kulinarische Höhepunkte jeder Art eine Begründung bietet. Man kann ständig Freunde einladen, damit sie Anteil an dem unfassbaren Geschmack der frischen Zucchini, Zuckererbsen oder Karotten haben. Darüber hinaus rechtfertigt die Verwertung des Gartengemüses mein permanentes Kochen und Essen, zu Lasten von wichtigen Tätigkeiten wie Staubsaugen oder Sport treiben.

Wenn ich also gefragt werden, warum ich schon wieder diese teure italienische Biosalami kaufen musste, die überhaupt nicht in mein Budget passt, antworte ich: "ist doch logisch, weil sie die gegrillte Zucchini und das Mirabellenchutney begleiten musste". Wenn ich dann gefragt werden würde, warum ich schon wieder den halben Samstag essend, im Garten, in der Sonne, verbrachte, statt die Fenster zu putzen und Joggen zu gehen, würde ich antworten: "natürlich weil das ganze Gemüse verbraucht werden musste!"

Kommentare:

  1. Ich sitze hier, kann nur nicken und dir völlig zustimmen,
    liebe Grüße, Margit

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  2. Ich denke schon auch, dass ich verstehen kann, was du sagen willst. Garten, Essen, all das ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens.

    Natürlich, das Putzen etc. gehört auch dazu, weil es sonst irgendwann ungemütlich wird. Das erledige ich immer rationell, einmal die Woche. Und es sieht immer sauber aus. So viel Schmutz machen wir ja auch nicht.

    Lieben Gruss, Brigitte

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  3. Bin durch Zufall auf Deinen Blog gestoßen und bei Deinem Post über die wunderschöne gelbe Pflanze musste ich grinsen... ich habe seit vielen Jahren Topinambur im Garten, auf einem begrenzden Stück Erde, ich halte es in Schach nd es hat NICHT den ganzen Garten erobert... ganz ja mal schauen in meinem Blog...
    Liebe Grüße
    Marita

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  4. Das ist doch mal eine Einstellung zum Leben, die mir außerordentlich sympathisch ist *lach*.
    Lieben Gruß
    Elke

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  5. Hi hi, da muß ich an den Spruch denken, den eins meiner Kinder früher mal sagte "Essen ist mein Hobby" ;-) Ein kleiner Genießer, der dabei aber recht schlank ist.
    Als Mutter von mehreren Kindern ist man allerdings froh, wenn man nach Jahren nicht immer mehr so ins Kochen eingespannt ist und jeder auch selbst in der Lage ist, seine Mahlzeiten zuzubereiten. Zumal das moderne Leben von heute es mit sich bringt, daß alle zu den unterschiedlichsten Zeiten unterwegs sind. So daß gemeinsame Mahlzeiten eigentlich nur am Wo.ende, wenn überhaupt, stattfinden können.
    Bin also nicht so sehr aufs Essen fixiert, außer daß es natürlich eine Notwendigkeit ist.

    Gärtnern ist aber auch eines meiner Hobbys, das ich derzeit aber auch nur unter Einschränkungen ausüben kann. Alles hat seine Zeit ...

    Und mit dem Putzen halte ich es so wie Brigitte - 1 x pro Woche das Grobe reicht. Ansonsten wird natürlich auch - mal - je nach Bedarf zwischengesaugt. Bei mehr Personen, so wie bei uns mit all ihren Gästen, entsteht schon ein wenig mehr Schmutz, den es regelmäßig zu beseitigen gilt, wenn man sich wohlfühlen will.

    Liebe Grüße zum WE
    Sara

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