Montag, 27. Juni 2011

Der Schwarze-Johannisbeeren-Tag


Weil ein Freund von mir, der nicht namentlich genannt werden möchte, immer sehr unzufrieden ist, wenn ich lange nicht über Essen berichte, gibt es jetzt ein Post über Johannesbeeren. Über Schwarze Johannesbeeren genau genommen und über den letzten Freitag. An dem wurde mir nämlich klar, dass es Zeit wird, die Beeren zu ernten.

Den Johannisbeerstrauch habe ich im Frühling 2010 gepflanzt, woraufhin er verstört auf Blüten -und dementsprechend natürlich auch Beeren- verzichtete. In diesem Jahr hatte er den Pflanzschock jedoch überwunden und ich erntete eine große Schale Beeren. Einen Teil verwendete ich für mein favorisiertes Frühstücksgericht: Kaiserschmarrn (das einzige, was man als Mädchen mit chronisch leerem Kühlschrank und leerer Brottruhe immer fix machen kann).

Während ich den Kaiserschmarrn aß überlegte ich, was ich mit dem Rest der Beeren anstellen könnte. Cassislikör habe ich noch aus dem letzten Jahr. Esgibt auch viel spannendere Verwendungsmöglichkeiten: Cassissenf, Johannisbeerchutney (zu Ziegenkäse?), Johannisbeerketchup, Sorbet, Sirup, als Raviolifüllung oder im Risotto...

Die Entscheidung viel auf das Chutney. Also ruckzuck eine Ziebeln hervorgekramt, Koriandersamen und Fenchelsamen geröstet und gemörsert. Die Zwiebel glasig braten, dann die Gewürze und eine handvoll schwarze Johannisbeeren dazugeben, einköcheln lassen, mit Salz und Zucker abschmecken - fertig. Dazu gab es am Abend einen Salat - natürlich auch frisch aus dem Hinterhof.

Nachdem ich zum Abendbrot Feta mit Chutney gegessen hatte war der Tag leider vorbei und ich konnte keine Johannisbeeren mehr essen. Ein paar sind allerings noch am Strauch und ich habe mir vorgenommen mit ihnen eine kleine Johannisbeer Tarte Tatin zu machen.

Kommentare:

  1. Lecker deine Sachen zum verarbeiten und deine tolle Fotos davon, da kann ich es verstehen wenn er gerne so was sehen und hören will
    zwinker*

    *Supertoll*

    Liebe Grüsse Elke

    AntwortenLöschen
  2. Mjami, das tönt ja wirklich uh legga! Und du präsentierst uns die Johannisbeeren und deren Verarbeitung so herrlich ... musst echt lachen. Und dass du am Freitagabend dann doch genug der guten Beeren hattest - nun, wer kann das verdenken.
    Sei lieb gegrüsst und hab einen gemütlichen Abend
    Ida

    AntwortenLöschen
  3. Allein die Farbe im lezten Bild ist der absolute Hammer!! Also Kaiserschmarrn zum Frühstück hab ich noch nie gehört,a ber das hat was :-)
    LG Elisabeth

    AntwortenLöschen
  4. Das Bild vom Kaiserschmarrn sieht wirklich sehr lecker aus, mit Chutneys kann ich irgendwie nicht so viel anfangen, warum weiß ich nicht.

    lg kathrin

    AntwortenLöschen
  5. Danke für die tollen Anregungen. Vielleicht siedeln sich Johannisbeeren bei mir doch noch mal an. Eine haben wir hier schon mal probehalber gepflanzt, allerdings an zu dunkler Stelle - sie wurde inzwischen an einen anderen Platz gepflanzt.
    Chutneys mag ich z.B. sehr, aber nur, wenn sie frisch und selbstgemacht ohne chemische Zutaten sind!
    Tolle Bilder, finde ich auch, auch das mit der Farbe im letzten Bild.
    Ich liebe Hinterhofgärten - bei uns in der Stadt gehe ich da im Sommer auch zu gern vorbei und schaue, was da alles so gedeiht.

    Liebe Grüße nochmal
    Sara

    AntwortenLöschen

Follower